ZeMA nahm als Projektpartner an den RICAIP Days 2026 – AI in the Physical World teil, der Abschlusskonferenz des RICAIP-Projekts in Prag. Die Veranstaltung markierte den symbolischen Abschluss des fast siebenjährigen Projekts, in dem eine tschechisch-deutsche Forschungsinfrastruktur für industrielle KI, Robotik, verteilte Produktion und Automatisierung aufgebaut wurde. Diese verbindet die Testbeds in Prag, Brno und Saarbrücken; ZeMA bringt dabei gemeinsam mit dem DFKI die Perspektive des deutschen Standorts ein.
Im Fokus der Konferenz stand die Übertragung von KI aus der digitalen Welt in reale industrielle Anwendungen – etwa in Robotik, Produktion und Logistik. Diskutiert wurden unter anderem intelligente physische Systeme, digitale Zwillinge, KI-basierte Qualitätsprüfung sowie die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie.
Von ZeMA-Seite betonte Khansa Rekik die Bedeutung vernetzter Testbeds als Grundlage für länderübergreifende Forschung und industrielle KI. Christoph Speicher hob zudem die aktuellen Herausforderungen der europäischen Industrie hervor und unterstrich, dass RICAIP einen wichtigen Beitrag leistet, um die Lücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung zu schließen.

Mit dem Ende der Projektphase beginnt zugleich ein neues Kapitel: Das RICAIP Centre wird als nachhaltige Plattform für europäische Zusammenarbeit, Technologietransfer und industrielle Innovation weitergeführt. Für ZeMA entstehen damit weitere Möglichkeiten, anwendungsorientierte Expertise in Robotik, Automatisierung und KI in die industrielle Praxis einzubringen.










